Vor dem Schloss in WiesenfeldenTschechisch-Deutsch-Österreichisches
Treffen von Umweltschutzorganisationen.

Kurzbericht zur dreitägigen Begegnung in Nößwartling und Wiesenfelden am 14.-16.9. 2001


Zum Teil kannten wir uns vom Sehen oder Hörensagen, hatten uns kurz getroffen bei einer Wanderung im Böhmerwald, bei Visiten in beiden Nationalparken, nie war eigentlich Zeit, aber immer der Wunsch, mehr über die Nachbarn zu erfahren. ...

Am Freitag, den 14. September, trafen wir unsere tschechischen und ostereichischen Gäste an der Grenze in Bayerisch Eisenstein.
Wolfgang Nerb, Geschäftsführer des LBV - Bezirk Oberpfalz, geleitete und bewirtete uns in Nößwartling bei Arnschwang, im Zentrum für Natur und Umwelt „Alte Mühle“.

 

Teilnehmerliste
 

Name 

Ort 

Organisation 

Wolfgang Nerb Nößwartling LBV
Elisabeth Rahm Liebenau ArGe WaldWildnis
Ludwig Rahm Liebenau ArGe WaldWildnis
Nikol Fritsch Schloss Wiesenfelden BN
Ivona Matêjková CESKÈ Budêjovice Faculty of Biolog. Sciences, Univ. of South Bohemia
Marcella Povolna Praha Hnuti Duha
Jaromir Bláha Praha Hnuti Duha
Oldúien Pehlik Aš (Nordböhmen) CSOP
Bernhard Riepl Sandl (Mühlviertel) O.Ö. Grüne
Katrin Meyer Hamburg, Freyung

Dolmetscherin

Pavel Štorch Ùsti nad Labem Hnuti Duha
Miša Srnkova' Praha Hnuti Duha
Markus Schmidberger Hilm LBV
Heribert Mühlbauer Äpflett, Fuhrt i. Wald LBV
Dr. Hans-Peter Niller Regensburg Geogr. Institut Uni Regensburg

Am Abend berichtete Libor Schröpfer mit dem Vortrag: "Die Vogelwelt um Domazlice" u.a. auch über die Arbeit des Verbands tschechischer Ornitologen.

Den Samstagvormittag verbrachten wir mit einer ausgiebigen Exkursion durch das Gelände der alten Mühle. Wir danken Heribert Mühlbauer an dieser Stelle für die kompetente Führung und die interessanten Einblicke und Anregungen.

Die Arche im wilden SchlossparkAm Nachmittag stellte uns Nikol Fritsch vom Bildungswerk des Bund Naturschutz in Bayern die Einrichtungen des Umweltzentrums im und beim Schloss in Wiesenfelden vor. Später war Gelegenheit für ein Gespräch mit Hubert Weinzierl. Hier wurden vor allem die spezifischen Probleme und besonderen Aufgaben der einzelnen Gruppen erörtert. Einigkeit herrschte in der Runde darüber, dass, um eine kontinuierliche und effektive Zusammenarbeit in Zukunft zu ermöglichen, eine Koordinations- und Kooperationsstelle sinnvoll wäre und bereits genügend erste Aufgaben und Projektideen vorhanden sind. Dieses Anliegen wurde von Hubert Weinzierl bereitwillig aufgenommen und wird weiterverfolgt.

Am Sonntag brachten wir unsere Gäste schließlich zum nahen Klatovy. Wir verabschiedeten uns in der Hoffnung, dass die multinationale Begegnung von Umweltschutzorganisationen nun zur festen Einrichtung wird.

Ludwig Rahm